Lumangafalls
... die kleineren Viktoriafälle. 
Wenn das nichts ist! Sonnenuntergangplatz mit Aussicht! 
Diesen faszinierenden Platz haben wir ganz für uns allein. 

OK, verstanden! 

Youssef aus Marokko kommt abends mit seinem Fahrrad an. Er ist seit 3 Jahren und 8 Monaten unterwegs. Von Marokko nach Kapstadt und nun auf dem Weg nach Ägypten. Sein Traum ist es, mit dem Fahrrad unbekannte Länder zu entdecken. Er fährt ohne Budget... sein offenes und zugewandtes Wesen öffnet ihm Türen! Er hat keinen großen Sponsor, trifft am Wegesrand immer wieder Menschen, die ihn unterstützen. Bei uns bekommt er reichlich zu essen und ein warmes Lagerfeuer. 

Kabwelume Falls
Dieser Wasserfall liegt etwa 5 Kilometer unterhalb des Lumangwe Falls, am Kalungwishi, einem wilden Fluss. Da man diese Fälle nicht mit dem Auto erreichen kann (ein Abwasserrohr liegt quer über der Zufahrtstraße, der Straßenbelag ist nicht angeglichen, was bedeutet, dass die Straße für Autos unpassierbar ist und Fußgänger darüber klettern oder durch den Bach warten müssen), wandern wir quer durch den Busch. Hin und zurück etwa 3 Stunden. Der Kabwelume präsentiert sich wie eine große Theaterbühne. Wir nehmen gegenüber der Fälle auf einem Felsen Platz und können uns kaum satt sehen an diesem grandiosen Naturereignis inmitten eines tropischen Regenwaldes. Keine Menschenseele weit und breit. Nilwarane soll es geben, aber die zeigen sich nicht. 

Reifenpanne
Die 3. während unserer Reise. Vor zwei Jahren haben wir hier in Sambia neue (chinesische) Reifen gekauft. Offenbar sind die nicht so belastbar, wie wir uns das vorstellen. Auch bei diesen schwierigen Straßenverhältnissen, dürfte es nicht so viele Pannen geben. 

Upcycling! 
Es gibt auch noch schöne Modelle aus Draht, mal sehen, ob wir so etwas in unserem Gepäck unterbringen können. Wir wüssten genau, welche junge Dame sich dafür interessieren könnte. 

Nächstes Ziel:
Ntumbachushi Falls hinter Kawamba
Auf dem Weg riesige Termitenhügel. Welch' grandiosen Bauwerke diese kleinen Tiere fertigen. Die ganze Gegend ist voll davon. 

Die eine oder andere Brücke entspricht nicht unbedingt unserem Standard. 

Ntumbachushi Falls
Wir campen direkt an Ende des Falls. Vorher stürzt er in mehreren Kaskaden durch ursprüngliche Natur hinab. Dieser Ort ist, gerade am Wochenende, auch bei den Einheimischen beliebt und noch dazu gut erreichbar. Party auf dem Parkplatz rund um uns herum. Wir hoffen, dass sich bei Einbruch der Dunkelheit alle verziehen und wir nur noch das Donnern des Wasserfall hören. Andererseits beobachten wir interessiert das Wochenendleben der sambischen Mittelschicht. 

Lake Bangweulu
Station in Samfya am südwestlichen Ufer. Vor zwei Jahren waren wir schon einmal in der Gegend, in den auf der anderen Seite des Sees liegenden Wetlands. Am See wird in kleinen Einbäumen gefischt, vorwiegend Kapenta. Kleine Fische, die getrocknet oder frittiert im Ganzen gegessen werden. Mit einer stetig wehenden frischen Brise kann man es hier sehr gut aushalten. In dem kleinen Hafen des Städtchens reger Trubel. Ein Boot, nicht mehr als 5 Meter lang, wird mit allerlei Waren beladen. Es soll 8 Stunden auf dem See unterwegs bis zum nächsten Hafen sein. Auf dem Boot auch Mütter mit ganz kleinen Kindern. Sie tragen zwar Schwimmwesten, dennoch ein recht abenteuerliches Unterfangen. Das Boot liegt tief im Wasser. 

Hier kommt grad ein Boot an - es hat u. a. Fisch an Bord, der gleich von einigen "Großhändlerinnen" übernommen wird. 

Ein paar Meter weiter geht der Verkauf an die Straßenhändlerinnen weiter. 
Wir verbringen den Vormittag in der trubeligen Kleinstadt. 

Zimmer mit Aussicht! 

Die Luapula Brücke - Bengweulu Wetlands 

Die 3 Kilometer lange Brücke ist eine wichtige Verbindung. Sie überbrückt neben den Fluss Luapula auch große Sumpfgebiete und liegt direkt an der Grenze zum Kongo. Vor dem Bau der Brücke (durch China) musste der Transit über den Kongo erfolgen. 
In dem abgeschiedenen Gebiet leben Fischer, die ihre kleinen Schilfhütten auf natürliche Dämme bauen. Steigt das Wasser, ziehen sie weiter. Auf dem Bild sieht man in Hintergrund den Lebensraum einer Familie. Ein karges Leben! 

Kinder an der Brücke 
Vorbei fahrende Fahrzeuge sind eine willkommende Abwechslung, zumal der eine oder andere den angebotenen Frisch- oder Trockenfisch kauft. 
Trucker hängen frische Fische häufig vorne an die Kühlerhaube, da bleiben sie wohl im Fahrtwind gut gekühlt... obwohl die Sonne?! Der Umgang mit Lebensmittel ist hier doch etwas anders, als wir es gewohnt sind. 

Der Trucker hat sich über mein Interesse an seiner besonderen Kühlerfracht amüsiert! 

Kasanka Nationalpark
Wenn man genau hinsieht, kann man die fast ausgestorbenen Sitatunga Antilopen auf der sumpfigen Lichtung erkennen. 
Der Kasanka Nationalpark hat neben den Sitatungas als Highlight noch - im November /Dezember - eine Invasion Millionen von Fledermäusen (Palmflughunde) zu bieten. Für diese Beobachtung sind wir allerdings nicht zur rechten Zeit hier. 

Von meinem Hochsitz aus kann ich in den Bäumen über mir Affen beobachten und auch die scheuen Sitatungas auf der Sumpffläche. Ein schönes Plätzchen! 
Sitatungas kommen nur hier im Kasanka Nationalpark vor. Ihre Feinde sind u. a. Krokodile und Raubkatzen. Bei Gefahr verstecken sie sich im Wasser, wobei nur ihre Nase zum Atmen heraus guckt. 
Später kommen noch Puku Antilopen und ein Elefant auf die Lichtung. Der Elefant verzieht sich zum Fressen jedoch bald wieder im schilfigen Sumpf. Man hört nur noch, wie er das saftige Schilfrohr umbricht. So ein riesiges Tier... einfach zwischen dem Schilf verschwunden! 

Ein üblicher Verkaufsstand an der Straße. Holzkohle ist immer im Angebot. Kartoffeln, verschiedener Sorten, ebenso. Die Dame links auf dem Bild trägt ein Tuch des ehemaligen Präsidenten Lungu. Während des Wahlkampfes wurden die Tücher großzügig von verschiedenen Kandidaten an Frauen verschenkt. Da sich fast jede Sambierin über ihrer normalen Kleidung in ein derartiges Tuch hüllt, eine geschickte Wahlwerbung. 
Laschet, Scholz oder Baerbock um den Bauch wickeln?! Hmmm, wär' doch 'mal 'was Neues! 

Gratulation für den neuen Präsidenten; 
im Hintergrund ist ein Teil des Stadions von Lusaka zu sehen. 

Campingleben; ab und zu muss man aufräumen! 

Eine Schefflera - bei uns ist das eine beliebte Zimmerpflanze. Das sie blüht oder Beeren an ihr wachsen, habe ich noch nie gesehen. 
Hier kommt sie als meterhoher Strauch vor und trägt herrliche Beeren. 

Eric aus Lusaka
Ein junger Mann, der aus einfachen Verhältnissen stammt. Er hat einen Schulabschluss aber für's College oder ein Studium war kein Geld vorhanden. Wir haben ihn im Pioneer Camp getroffen, wo er der "Mann für alles" ist, obwohl er noch nicht so lange in dem Camp arbeitet. Die Anlage gehört einem Deutschen, der offenbar Eric's Qualitäten erkannt hat. 
Eric hat einen Zwillingsbruder, Elvis, auf den er sehr stolz ist. Die beiden sind ein gutes Team. 

Eric ist einer von so vielen Menschen, insbesondere jungen Leuten, die voller Hoffnungen sind, was ihre und Sambias Zukunft angeht. Geradezu euphorisch glauben sie an positive Veränderungen im Land. 
Das beherrschende Thema ist die Abschaffung der Korruption. Vor allen Dingen in den oberen Etagen der Politik und Wirtschaft. Die "normale" Bevölkerung erlebt eine Art von Korruption, bei der ein Denken in Familien-bzw. Stammesstrukturen vorherrscht. Hakainde Hichilema, der neue Präsident, hat sich zum Ziel gesetzt, dies aufzubrechen. Zurzeit gibt es viele Universitätsabsolventen, die keinen Job bekommen, da sie sich nicht "einkaufen" können, der falschen Partei oder Ethnie angehören. Andererseits sitzen Leute mit "Beziehungen" auf Posten, die sie nicht ausfüllen können. Es gibt sehr viele Arbeitslose, keine Jobs. Ausländische, vor allen Dingen chinesische Unternehmen kaufen sich in wirtschaftliche Bereiche ein, wovon der einzelne Sambier nichts hat. 
Ob sich nicht auch der Einzelne mit seiner Einstellung zur Arbeit ändern muss? Eric bejaht dies, genau, wie wir es bereits von einigen anderen gehört haben.
Aufbruchstimmung, wie sie bei uns kaum vorstellbar ist und diese verbunden mit einem riesigen Vertrauen in den neuen Präsidenten. 

Da drücken wir die Daumen, dass das gut geht. 

Unterwegs
Die normale Beladung! 

Unterwegs 
Kohlen gibt's an jeder Ecke - ein großer Sack für umgerechnet 3 €. 

Unterwegs 
Auch Holz ist stets vor jeder Hütte. Die Wälder bzw. der Busch rundum zeugen von Abholzung und Brandrodungen. 

Unterwegs 
Auch der normale Alltag. Fahrzeuge entsprechen nicht dem europäischen Wartungszustand. Hier kommt alles auf die Straße, was irgendwie zum Fahren gebracht werden kann. 

Unterwegs
Es gibt in ländlichen Regionen keine Müllabfuhr oder überhaupt ein Konzept zur Müllbeseitigung. Der Müll wird über den Zaun geschmissen und bleibt liegen, wohin der Wind ihn treibt. 
Tiere, egal ob Ziegen, Kühe, Schafe, Hühner oder Esel laufen frei herum und suchen überall nach Fressbarem. Hier werden Sie wohl fündig. 

Unterwegs 
Service im Supermarkt:
Am Eingang steht mindestens 1 Wachmann, der für alles da ist. Hilft auch beim Verpacken eines Großeinkaufs. Eine andere Person desinfiziert einen mit freundlicher Begrüßung die Hände und misst Fieber mittels eines Scanners. Und der nette Herr auf dem Bild fragt nach der Größe des gewünschten Einkaufswagens und desinfiziert diesen sorgfältig, bevor er ihn übergibt. Vorbildlich! 
Das läuft in unseren Supermärkten anders. 

David Livingstone
Denkmal vor dem Museum. Wir verbringen vorerst den letzten Tag in der Stadt, bevor wir am Ende unserer Reise im November wieder hier herkommen, um den Toyo abzustellen. 
Ich muss beim Schreiben etwas auf unsere Sachen aufpassen. Während ich hier ruhig sitze, schleichen sich Baboons an... schauen, ob sie etwas klauen können. 

... aber sobald ich aufmerksam werde, hauen sie ab. 

Wir waren noch einmal im Museum und haben die obligatorische Sundowner Cruise gemacht. Dieses hübsche Krokodil hat sich für uns in Pose gelegt. 

Der Sonnenuntergang im Boot auf dem Sambesi ist immer wieder ein herausragendes Erlebnis. Zurzeit waren nicht einmal eine handvoll Schiffe bzw. Boote unterwegs, wo sich ansonsten unzählige auf dem Wasser befinden. 

Gestern Abend hat uns dieses Hippos besucht. Ein ganz schöner Brocken. Respekt ist angebracht.

Nach gestrigem PCR Test, fahren wir heute über die Grenze nach Botswana. Es gibt eine neue Brücke in Kazangula, die Abfertigung soll sich sehr vereinfacht haben. Wir sind gespannt und melden uns aus Botswana wieder.

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