Zeit für Abenteuer

2021 im südlichen Afrika unterwegs

Liebe Freundinnen und Freunde, 
mit diesem Blog wollen wir euch an unserer Reise teilnehmen lassen.  Wir haben vor, Sambia, Botswana und Simbabwe zu bereisen, um dabei  'mal wieder in die afrikanische Landschaft und Lebensweise  einzutauchen.  Sofern es die Internetverbindungen zulassen, werden wir regelmäßig berichten.  Wir freuen uns sehr auf unser Abenteuer! 


Back again!
Nach drei Monaten Afrika zurück in Deutschland. Wohlbehalten, auch wenn die Flugreise mit eingeschränktem Service bei Lufthansa und den vielen Regularien, insbesondere der lästigen Maskenpflicht, anstrengend war.  Das umfangreiche Gepäck ist mit uns angekommen. Auf den ersten Blick scheint alles heil geblieben zu sein. Und der deutsche Zoll hat früh morgens um 05.00 Uhr noch geschlafen. Das ist ähnlich, wie in Afrika. Dort gibt es sonntags, zur Kirchgangzeit und bei Regen auch keine Straßenkontrollen.

Wie war's?!
Sambia
Grandiose Wasserfälle im Norden des Landes, der Lumangwe Waterfall mit unserem Platz direkt an der Abbruchkante war einfach atemberaubend!

Straßen mit Potholes, von denen man verschluckt werden kann. Ausgelutschter Asphalt, bis zu 30 cm tiefe Spurrillen. Beim Überholen der vielen schwergewichtigen Trucks surft man wie auf Meeresbrandung darüber. Da heißt es Nerven behalten (würde Frau K. aus Bad S. sagen).

An jeder Ecke Straßenhandel mit Holzkohle. Einzig man sieht keine Holzkohlemeiler! Die radikale Abholzung der Bäume ist schon verboten. Nur wer kontrolliert das? Außerdem hat die Landbevölkerung für das Kochen keine andere Möglichkeit. Es fehlt Infrastruktur, die Elektrik oder Gas liefert.

Der Lake Tanganyika, die Bengweulu Sümpfe, Samfiya mit dem noch ganz ursprünglichen Leben der Fischer, das sind fantastische Reiseziele.

Krokodil-Pizza an der Waterfront.

Botswana
Strenge Corona Regularien. Alle Menschen müssen außerhalb ihrer Wohnung eine Mund- Nasenmaske tragen und sie tun das auch. Der Verstoß dagegen wird mit einer sehr hohen Geldstrafe geahndet. Wir haben Farmer, allein auf ihrem Feld arbeitend mit Maske gesehen. Oder Fußgänger auf einsamen Straßen, wo weit und breit kein anderer Mensch zu sehen war.

Eine weitere unfreiwillige Übernachtung im Toyo im Bush und einen anschließenden walk zu Fuß durch den Nationalpark brauchen wir nicht so schnell wieder. Ebenso haben wir für uns entschieden, dass wir uns und dem Toyo keine aufregenden Fahrten über lange Tiefsandpisten mehr zumuten müssen. Haben wir alles mit ausreichend Adrenalinausschüttung gehabt. Aber wer's mag... ist schon geil ;)

Elefanten, Elefanten, Elefanten.
Riesige Schwärme von Pelikanen.

Zimbabwe
Der Hwange Nationalpark, für uns einer der schönsten Parks im südlichen Afrika. Landschaftlich vielfältig und Tier- und Artenreich. Die Wege gut in Schuss. Bei den Camps gibt's Höhen und Tiefen. 

Die zauberhafte Landschaft in Matopas. 
Viktoriafalls, auch wenn wir bereits mehrmals dort waren, war es wieder eindrucksvoll, die gewaltigen sprudelnden Wassermassen zu erleben. 

Unsere Besuche bei den Bildhauern, bei Zin Maisiri und Familie und in der Foundation in Harare waren herausragende Erlebnisse. Und letztlich das N1 Hotel, fast schon ein Zuhause ;) 

Bis auf ein Wiedersehen!